Placenta-Nosoden – Sanfte Hilfe für Mutter und Kind

Frau Dr.Uta Schettler beschäftigte sich im Rahmen der Weiterbildung  zur „Apothekerin für Anthroposophische Pharmazie (GAPiD)“ ausführlich mit Placenta- Nosoden und verfasste eine umfassende Abschlussarbeit zu diesem Thema.

Die Plazenta wurde in vielen Kulturen als der Leib des „Alter Ego“, des höheren Ichs des neugeborenen Kindes bezeichnet. Entsprechend ehrfürchtig ging man mit ihr um.

Sie wurde als Symbol für die Sicherung des Glücks im Falle von Gefahren gesehen oder oft auch in Nachgeburtstöpfen beerdigt oder unter speziell ausgesuchten Bäumen oder Rosensträuchern begraben, so dass das Schicksal des Kindes mit dem Wohlergehen dieser Bäume assoziiert wurde.

Aber auch für die Verwendung der Plazenta als Heilmittel gibt es zahlreiche Überlieferungen.

Noch im 16. Jahrhundert wurde auch in unseren Regionen ein Stück Plazenta in die erste Mahlzeit der Wöchnerin hineingeschnitten. Es wirkte sich günstig auf die Rekonvaleszenz der Mutter aus und auch die Milchbildung wurde positiv beeinflusst.

Aus heutiger Sicht ist das nachvollziehbar, da die Plazenta einen hohen Gehalt an z.B. Proteinen, Enzymen, Hormonen und Immunglobulinen enthält.

Aus diesem Wissen heraus beschäftigen sich wieder mehr Eltern wie Sie mit diesem Thema.

Plazenta als homöopathisches Heilmittel

Da die Placenta als Nährmittel z.B. in Form einer Suppe oft als unangenehm empfundenen wird, bieten wir Ihnen und Ihrem Kind die Möglichkeit aus der Plazenta ein homöopathisches Arzneimittel herzustellen. Dazu wird die Plazenta von uns in unserem QM zertifizierten Labor und mit jahrelanger Erfahrung sorgfältigst nach den Vorschriften des homöopathischen Arzneibuches zu Globuli aufgearbeitet. Dabei hat sich ein individuelles Placentanosoden- Set mit Globuli in den Potenzen D6, D12 und D30 bewährt. Auf Wunsch stellen wir aus der Stamm-Dilution auch Wundsalben, Salben zur Brust- und Narbenpflege und für den Windelbereich her.

Anwendung

Die jahrelange Erfahrung mit diesem Heilmittel hat gezeigt, dass es in vielen Situationen eine sinnvolle Unterstützung bietet:

Da die Plazenta ja größtenteils aus dem gleichen Ursprung wie der zu behandelnde Mensch ist, und in diesem Mittel noch der ursprüngliche Zustand zum Zeitpunkt der Geburt wie gespeichert ist, entsteht folgendes Bild:

Im Krankheitsfall gibt man dem Körper durch die Behandlung mit der Plazenta die Information über seinen ursprünglichen Zustand mit der Aufforderung, diesen wieder herzustellen. Man könnte das auch Anregung des Immunsystems oder der Selbstheilungskräfte nennen.

In stofflicher Form zu sich genommen (z.B. im Wochenbett), wirkt die Plazenta durch ihren hohen Gehalt an Proteinen, Immunglobulinen, Hormonen und anderen Nährstoffen stärkend. Als homöopathisch verarbeitetes Arzneimittel wird diese Wirkung genauso erzielt mit dem Vorteil, dass es in dieser Form für ihr ganzes Leben zur Verfügung. Die Potenzierung dient hier der Konservierung der nährenden und geistigen Kräfte der Plazenta.

Wie für jedes homöopathische Arzneimittel wurde auch für die Plazenta humana ein sogenanntes Arzneimittelbild erstellt, in welchem die Situation und Erkrankungen beschrieben werden, bei denen das Mittel eingesetzt werden kann.

Für die Plazenta werden u.a.

  • Infekte verschiedener Art,
  • sogenannte Frauenleiden,
  • Stillprobleme
  • Erschöpfungszustände
  • Neurodermitis
  • Allergien

in der Literatur aufgeführt.

Ein enger Zusammenhang mit den Aufgaben der Plazenta während der Schwangerschaft ist hier offensichtlich. Das Arzneimittelbild wurde allerdings mit einer beliebigen Plazenta humana erstellt. Will man den besonderen Verlauf der Schwangerschaft und damit die persönliche Prägung der Plazenta im homöopathischen Arzneimittel widergespiegelt finden, so ist die Aufarbeitung der eigenen Plazenta besonders wertvoll. Unseren Erachtens kann man nicht individueller unterstützen. (Hierbei handelt es sich aber immer um Erfahrungswerte und nicht um evidenzbasierte Medizin.)

Potenzwahl

D6
Bei sehr akuten Beschwerden eine Arzneigabe alle 30 min. bis zur Besserung. Bei akuten Beschwerden 3 x tgl. eine Arzneigabe.

D12
Bei sehr akuten Beschwerden eine Arzneigabe alle 30 min. bis zur Besserung. Bei akuten Beschwerden 2 x tgl. eine Arzneigabe.

D30
Bei länger andauernden oder chronischen Beschwerden 1 x tgl. eine Arzneigabe. Eventuell reicht schon eine einmalige Gabe.

Wieviele Globuli sind eine Arzneigabe?

 Globuli sollen gelutscht oder unter die Zunge gelegt werden.

Die Einzeldosis beträgt:
Bis 2 Jahre: 1-3 Globuli
2 bis 6 Jahre: 3-4 Globuli
ab 6 Jahre + Erwachsene: 5 Globuli

Kontakt

Gerne nehmen wir Wünsche und Anregungen entgegen. Mailen Sie uns oder rufen Sie uns an:

E-Mail: info@ursula-apotheke.de
Telefon: 02365 / 16334

Persönliche Ansprechpartnerin

Dr. Uta Schettler  
Apothekerin für Anthroposophische Pharmazie (GAPiD)  und Heilpraktikerin

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